Frauenpower in der Personaldienstleistung

Frauenpower in der Personaldienstleistung – Paradebeispiel BS Krohn

Michelle Wiegel Über Uns Leave a Comment

Frauenpower in der Personaldienstleistung – das beschreibt uns bei BS Krohn perfekt! Neben dem Mutter-Tochter-Gespann Cornelia und Alexandra Krohn bin ich die einzige weitere Mitarbeiterin und so quasi das dritte Familienmitglied. Wie die Zusammenarbeit zwischen Mutter und Tochter funktioniert? Ob es bei so viel geballter Frauenpower auch mal knallt? Die Antworten finden Sie in meinem Interview mit Cornelia und Alexandra Krohn!

Dank Sondererlaubnis zu BS Krohn

„Frauenpower in der Personaldienstleistung – und das noch als Mutter-Tochter-Gespann. Wie kam es dazu, dass ihr gemeinsam in dieser Branche tätig seid?“

Alexandra Krohn: Nach meinem Realschulabschluss habe ich mich für eine Ausbildung in der Personaldienstleistung beworben und leider eine Absage erhalten. Deshalb bin ich vorerst im Einzelhandel gelandet. Zum Glück nur übergangsweise, denn von der Chefin meiner Mutter bekam ich die Chance, im selben Betrieb wie sie eine Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau zu absolvieren. Als meine Mutter sich selbstständig gemacht hat, habe ich das letzte Jahr der Ausbildung dann bei ihr absolviert. 

Geschäftsführerin bei BS Krohn

Cornelia Krohn: Nachdem klar wurde, dass ich mich selbstständig machen werde, habe ich alle Steine ins Rollen gebracht, um meine Tochter in mein eigenes Unternehmen mitnehmen zu dürfen.

Um das realisieren zu können, musste ich sogar eine Sondererlaubnis bei der IHK beantragen. Im Normalfall dürfen Betriebe erst ausbilden, wenn dort bereits drei ausgebildete Mitarbeiter beschäftigt sind. Nun bilden wir ein leistungsstarkes Mutter-Tochter-Gespann und machen unsere Leidenschaft zu unserem Beruf – die Personaldienstleistung.

Frauenpower in der Personaldienstleistung

„Als Familie ein Unternehmen leiten. Ob es da ab und zu auch mal kracht? Wie arbeitet ihr tagtäglich zusammen, wie ergänzt ihr euch im Alltag und wie geht ihr mit Meinungsverschiedenheiten um?“ 

Alexandra Krohn: Mein Steckenpferd ist das Recruiting. Bei unserem kleinen Team von drei Leuten muss allerdings jeder alles können. In der Regel bin ich die erste Kontaktperson für Bewerber. Wenn es um Verträge geht, arbeite ich meiner Mutter oft zu.

Generell ist es sehr hilfreich, dass wir als Team super funktionieren. Wenn wir einmal streiten, dann nur aus privaten Gründen. Berufliche Meinungsverschiedenheiten gibt es kaum. 

Cornelia Krohn: Wie Alexandra bereits gesagt hat, ist es extrem wichtig, dass wir als Team super zusammenarbeiten und uns gegenseitig unter die Arme greifen. So kann es zum Beispiel auch mal sein, dass meine Tochter in stressigen Zeiten Bewerbungsgespräche für mich übernimmt. 

Meine Tochter ist die verlässlichste Mitarbeiterin, die es gibt, da sie zur Familie gehört. Das familiäre Umfeld wissen auch unsere Bewerber und Kunden zu schätzen – das macht uns als Unternehmen aus und unterscheidet uns von anderen Personaldienstleistern.

Meinungsverschiedenheiten haben wir selten, und wenn, dann ist nach zehn Minuten bereits alles vergessen. Ich finde jedoch, dass wir eher aufgrund beruflicher und weniger aufgrund privater Unstimmigkeiten streiten – doch wie gesagt, das sind eher Meinungsverschiedenheiten als echte Konflikte!

Verlässlichkeit und Vertrauen: Die Basis bei BS Krohn

„Was macht es besonders, mit der Mutter oder Tochter zusammenzuarbeiten? Was zeichnet eure Beziehung aus und hat sich eure persönliche Beziehung verändert, seitdem ihr tagtäglich zusammen in der Personaldienstleistung arbeitet?“

Alexandra Krohn: Wenn ich mir drei Eigenschaften meiner Mutter aussuchen dürfte, wären das ihre Gelassenheit, ihr Durchsetzungsvermögen und ihre konsequente Art, an Dingen zu arbeiten. 

Unsere Mutter-Tochter-Beziehung unterscheidet sich von normalen Arbeitsbeziehungen durch Zusammenhalt, Vertrautheit und Harmonie. Dass wir tagtäglich zusammenarbeiten, hat unsere persönliche Beziehung nur noch weiter gestärkt. Meine Mutter ist für mich Chefin, Kollegin und Freundin in Einem. 

Cornelia Krohn: An Alexandra schätze ich vor allem ihre Zuverlässigkeit. Sie liebt ihren Job, weshalb ich sie zu ihrem Urlaub manchmal zwingen muss. Bei Krankheit braucht es auch viel Überzeugungskraft, bis sie sich entschließt, endlich nach Hause zu gehen. 

Bei uns vereint sich Privates und Arbeit, weshalb wir andauernd verschiedene Rollen einnehmen. Alexandra ist Mitarbeiterin, zugleich auch Tochter und Freundin. Ich vereine wiederum die Rollen der Chefin, der Mutter und Freundin. Das klappt bisher. Wir vertrauen uns vollkommen und reden offen über alles. 

Alexandra Krohn: Personalberaterin bei BS Krohn

Auch in Zukunft ein Familienbetrieb?

„Zurzeit läuft es perfekt für euch als Duo bei BS Krohn. Ein eingespieltes Team mit Frauenpower in der Personaldienstleistung. Was sind eure Pläne für die Zukunft in eurem Familienunternehmen?“ 

Alexandra Krohn: Bis meine Mutter in Rente geht, ist noch genügend Zeit. So lange werden wir als Mutter-Tochter-Gespann bei BS Krohn tätig sein. Auf die lange Sicht ist mein Wunsch, dass ich das Unternehmen übernehmen werde. Wir planen so, dass ich kontinuierlich bestens auf den Job als Geschäftsführerin vorbereitet werde, sodass in einigen Jahren ein unkomplizierter, nahtloser Übergang erfolgen kann. 

Cornelia Krohn: Beständigkeit und Sicherheit sind uns sehr wichtig. Als Unternehmen selbst und auch unseren Kunden gegenüber. Langfristig möchte ich das Unternehmen gerne an meine Tochter abgeben, weshalb wir sie nach und nach mit den auf sie zukommenden Aufgaben vertraut machen. 

Leiterin Lohn- und Finanzbuchhaltung

Bei BS Krohn habe ich den Überblick über die Lohn- und Finanzbuchhaltung und bin so erste Ansprechpartnerin für unsere Mitarbeiter und Kunden zu derartigen Anliegen. Meine Arbeit bereitet mir viel Freude, v.a. unser Team ist bombastisch – jeder von uns ist mit Herz und Seele „BS Krohn“. Habe ich Feierabend, bin ich mit Freundinnen unterwegs oder beim Dart spielen zu finden.

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